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Zur Nominierung von Joachim Gauck

21. Februar 2012 0 Kommentare

Stephan Weil zur Gauck-Nominierung
„Ein Bundespräsident, dessen Wort Gewicht hat“
Hannover. Der niedersächsische SPD-Landesvorsitzende Stephan Weil
kommentiert die Nominierung von Joachim Gauck zum Bundespräsidenten
mit folgenden Worten:
„Nach zwei Fehlgriffen von Bundeskanzlerin Merkel ist das Amt des
Bundespräsidenten deutlich beschädigt. Deshalb ist es gut, dass sich die
Parteivorsitzenden in Berlin schnell auf eine Nachfolge geeinigt haben.


Schwarz-Gelb hat Joachim Gauck beim letzten Mal verhindert, seine
Nominierung jetzt ist auch das Eingeständnis eines schweren politischen
Fehlers von CDU und FDP, der die Steuerzahler viel Geld kostet.
Dass Joachim Gauck die Aussicht auf einen Bundespräsidenten eröffnet,
dessen Wort Gewicht hat, ist unbestritten und eine gute
Perspektive nach den letzten Erfahrungen.
Als Wermutstropfen empfinde ich die Tatsache, dass das Amt des Bundespräsidenten
auch nach 60 Jahren als letztes Verfassungsorgan eine  reine Männerdomäne bleibt.



 

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